Kommunikation – mehr als nur Smalltalk
Der rote Faden, der sich in diesem Jahr durch die drei Tage zog, war das Thema Kommunikation. Gespräche am Bett sterbender Menschen, der Austausch mit Angehörigen oder die Moderation von Trauergruppen sind weit mehr als Smalltalk. Sie stellen die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter immer wieder vor besondere Herausforderungen.
Am Freitag stand zunächst die eigene Rolle in der hospizlichen Begleitung im Mittelpunkt. Dabei ging es auch um die Frage, wie sich diese Rolle von Gesprächen und Beziehungen im Alltag unterscheidet.
Am Samstag vermittelte Markus Baudewig den Teilnehmenden verschiedene Aspekte und Möglichkeiten der Gesprächsführung. Zum Abschluss am Sonntag beschäftigte sich die Gruppe mit dem Thema Reframing. Dabei werden belastende oder negativ klingende Formulierungen so verändert, dass sie bei gleicher Bedeutung weniger bedrohlich wirken können.
So wurde das Wochenende zu einer rundum gelungenen Mischung aus Fortbildung, Austausch, Gruppenstärkung und Selbstfürsorge.
Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch die großzügige Unterstützung der Bollmanns Stiftung Nienburg und der Hospiz Stiftung Niedersachsen.
