Hospizarbeit

Zur Zeit sind 25 Begleiterinnen und Begleiter für uns aktiv

Der Begriff Hospiz kommt aus dem lateinischen und bedeutet Herberge oder auch Gastfreundschaft. In der Antike wurden dann auch tatsächlich Gasthäuser als Hospize bezeichnet, erst später wurden Häuser, in denen Kranke behandelt wurden, so genannt.

Die moderne Hospizbewegung wurde initiiert von Cicely Sauders. Sie gründete 1967 das erste Hospiz in London mit dem Hauptziel, das Sterben wieder als wichtigen Teil des Lebens ins öffentliche Bewusstsein zu rufen und damit den Sterbenden und ihren Angehörigen ein würdevolles Leben zu ermöglichen.

Der heutige Ansatz der Hospizarbeit ist eine ganzheitliche, also physische , psychische, soziale und spirituelle Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihnen nahestehenden Personen.

Die Umsetzung dieser Idee ist grundsätzlich in jeder Umgebung möglich.

Das bedeutet, wir begleiten Menschen dort wo sie leben:

  • Zu Hause
  • Im Pflegeheim
  • Im Krankenhaus


Einen sterbenden Menschen zur Seite zu stehen, das trauen sich viele nicht zu. Loslassen üben und sich auf die eigene Endlichkeit einlassen, kann von Hemmungen und Ängsten befreien und die Dankbarkeit für das Leben stärken.

Das DASEIN-Hospiz bereitet Menschen darauf vor, andere in ihrer letzten Phase des Lebens in Ihrem privaten Umfeld zu begleiten.

Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind bereit, ihre Zeit und Kraft für diesen mitmenschlichen Dienst der Sterbebegleitung einzusetzen. Gespräche, Singen, Beten, kleine Ausfahrten, aber auch Zuhören, gemeinsames Schweigen und und und, die Angebote unsere Ehrenamtlichen sind vielfältig und individuell.

Die Vermittlung von grundlegendem Wissen und notwendigen Fertigkeiten hierfür erfolgt durch einen intensiven und fundierten Ausbildungskurs, der von erfahrenen und geschulten Fachleuten unseres Vereins durchgeführt wird.

Die Entwicklung, Durchführung und Vermittlung von Fortbildungsmaßnahmen, sowie Supervisionsangebote für die ehrenamtlich tätigen Begleiterinnen und Begleiter runden die Ausbildung ab.

"Sie sind uns
bis zum letzten Augenblick wichtig,
und wir werden alles tun,
damit Sie nicht nur
in Frieden sterben,
sondern bis zuletzt auch
würdig leben können."

(Cicely Saunders)

Außerdem noch:

  • Trauerbegleitung/Trauercafe (eine Gesprächsrunde für Trauernde am letzten Mittwoch im Monat)
  • Trauertreff (eine Gesprächsrunde für Trauernde am dritten Donnerstag im Monat)
  • Hospiz in Schulen (wir bringen Kindern das Thema Tod und Sterben im schulischen Umfeld nahe)
  • Beratung und Kontaktadressen
  • Gespräche über Leben und Tod
  • Vorträge in Schulen und Vereinen


Sterben und Tod wollen wir in der Öffentlichkeit behutsam thematisieren. Den Umgang damit in die Familien integrieren und selbstverständlich machen.

In unserer heutigen schnelllebigen Gesellschaft schenken die Begleiterinnen und Begleiter des DASEIN-Hospizvereins Nienburg den Menschen "Zeit"- und unser Besuch ist für Sie kostenfrei.

Gern kommen wir auch zu Ihnen um Sie persönlich kennenzulernen!