Dem Sterben ein Zuhause geben...

Wir sind Frauen
und Männer...

  • unterschiedlicher Herkunft, Altersgruppen und Konfessionen
  • die ihr Ehrenamt unentgeltlich ausüben
  • die durch Seminare auf die Begleitung Schwerkranker, Sterbender und deren Angehörigen vorbereitet sind und sich regelmäßig weiterbilden
  • die vertrauenswürdig sind und die Schweigepflicht wahren

Wir sind da
um...

  • schwerkranke Menschen bis an ihr Lebensende zu begleiten (keine Alten- und Krankenpflegedienste)
  • Angehörige zu begleiten und zu entlasten
  • den Tod als Teil des Lebens zu begreifen
  • Hospizarbeit im ambulanten Bereich zu leisten
  • andere Einrichtungen wie Alten/Pflegeheime, Krankenhäuser, Sozialstationen, Wohlfahrtsverbände, Beratungsstellen, in der Hospizidee zu unterstützen

Wir begleiten
Menschen...

  • dort wo sie leben, sei es zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim unter Achtung ihrer eigenen Wünsche und Vorstellungen
  • die schwerkrank, leidend oder sterbend sind, um ihnen bis zuletzt die Teilhabe am Leben zu ermöglichen
  • die sich mit dem eigenen Lebensende auseinandersetzen
  • die Angehörige verloren haben, in ihrer Trauer

Aktuelles

Sterbenden zur Seite stehen

I. Romaus, A. Schlobohm und U. Buchmann freuen sich auf den neuen Kurs

Nach einer Pause im letzten Jahr bietet DASEIN-Hospiz Nienburg ab März 2022 wieder einen Vorbereitungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen an.

Am 18.März beginnt der Kurs mit einem Kennenlern-Wochenende. Die Treffen für die theoretischen und praktischen Übungen finden 14tägig an 16 Abenden statt, sodass auch berufstätige teilnehmen können.

Zurzeit begleiten 39 Menschen im Namen des Hospizvereins Sterbende und ihre Familien. Im Unterschied zu stationären Hospizen gehen die Ehrenamtlichen des DASEIN-Hospiz dorthin wo die Menschen leben, in die Häuslichkeit, in Pflegeeinrichtungen oder auch ins Krankenhaus.

Sie schenken den Familien Zeit für Gespräche und sind einfach da, wenn sie gebraucht werden. Das Wissen um jemanden der ihnen zur Seite steht und ein offenes Ohr für ihre Nöte und Sorgen hat entlastet die Betroffenen erheblich.

Weitere Informationen bekommen Interessierte auf einem Infoabend am 26.Januar um 19.30 Uhr im Gemeindehaus der St.Bernward Kirche, Stettiner Str. 1 a in Nienburg.

Der gesamte Kurs findet unter 2G statt und es gelten die offiziellen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Wir bitte daher um Anmeldung unter 05021-889369 oder info@dasein-hospiz.de bis zum 24.01., wenn Sie am Infoabend teilnehmen möchten.

Bei Glühwein an einen guten Zweck gedacht

Im letzten Jahr, wie so vieles, Coronabedingt ausgefallen, fand kürzlich eine Glühweinparty der anderen Art wieder statt.

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Spende statt Weihnachtsgeschenke

Die Freude war groß, als Michael Brede vom NFV-Kreis Nienburg telefonisch eine Spende für DASEIN-Hospiz ankündigte.

Der Kreisvorsitzende (links im Bild) kam gemeinsam mit dem NFV Vizepräsidenten Au-Wi Winsmann (rechts im Bild) und übergab Dieter Mehring und Ilona Romaus vom Hospizverein den Spendencheck.

Bereits seit einigen Jahren verzichtet der NFV auf Weihnachtsgeschenke und spendet stattdessen Geld für gemeinnützige Zwecke.

Als in diesem Jahr der Kreisverband Nienburg die Zuwendung vergeben durfte endschied sich Herr Brede für DASEIN-Hospiz. Vielen Dank dafür!!

Für besondere Weihnachtskarten gespendet

Die Graphikerin Frau Silberfisch aus Oyle hat sich eine weihnachtliche-Spendenaktion für DASEIN-Hospiz Nienburg einfallen lassen.

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Minna von Gleichen sammelt für DASEIN

Als Minna von Gleichen sammelt Stadtführerin Barbara Breiding-Voepel Spenden für DASEIN-Hospiz Nienburg.

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 Ältere Meldungen

Termine

Trauertreff am Sonntag

Sonntag 30.01. (15:00 - 16:30 Uhr)

St. Bernward Gemeindehaus, Stettiner Straße 1a, Nienburg

Immer am letzten Sonntag im Monat haben Trauernde in der Zeit von 15.00 - 16:30 Uhr eine Möglichkeit um:

  • ihren Gefühlen Raum zu geben,
  • ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen,
  • im Austausch mit ähnlich Betroffenen Trost und Zuversicht zu finden,
  • einfach nur da zu sein,
  • im Kontakt mit anderen zu sein.

Nur für aktive Ehrenamtliche: Begleiter*innentreffen

Montag 07.02. (17:00 - 19:00 Uhr)

Die aktiven Begleiter*innen treffen sich regelmäßig für Informations- und Meinungsaustausch. Wir laden externe und vereinsinterne Referenten für unsere Weiterbildung ein.

Trauertreff am Sonntag

Sonntag 27.02. (15:00 - 16:30 Uhr)

St. Bernward Gemeindehaus, Stettiner Straße 1a, Nienburg

Immer am letzten Sonntag im Monat haben Trauernde in der Zeit von 15.00 - 16:30 Uhr eine Möglichkeit um:

  • ihren Gefühlen Raum zu geben,
  • ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen,
  • im Austausch mit ähnlich Betroffenen Trost und Zuversicht zu finden,
  • einfach nur da zu sein,
  • im Kontakt mit anderen zu sein.

Nur für aktive Ehrenamtliche: Supervision Gruppe A

Montag 07.03. (17:00 - 19:00 Uhr)

In unserer Gruppensupervision treffen sich die aktiven ehrenamtlichen BegleiterInnen, um sich über ihre Erfahrungen und Probleme unter fachlicher Anleitung auszutauschen. Jeder erhält hier den notwendigen Raum, sich einzubringen und für sich zu lernen. Die Gruppe dient als Spiegel, in dem Konflikte und Ressourcen deutlich und Lösungen gefunden werden können.

Nur für aktive Ehrenamtliche: Supervision Gruppe B

Montag 14.03. (17:00 - 19:00 Uhr)

In unserer Gruppensupervision treffen sich die aktiven ehrenamtlichen BegleiterInnen, um sich über ihre Erfahrungen und Probleme unter fachlicher Anleitung auszutauschen. Jeder erhält hier den notwendigen Raum, sich einzubringen und für sich zu lernen. Die Gruppe dient als Spiegel, in dem Konflikte und Ressourcen deutlich und Lösungen gefunden werden können.

"Was bedeutet für dich Hospizarbeit, warum bist du dabei?"

Den Menschen bewusstmachen, dass unser Leben endlich und kostbar ist und jede/jeder einzigartig ist. Menschen am Lebensende Zeit und Zuwendung schenken und Trauernden eine Möglichkeit des Austauschs, des Zuhörens und der Unterstützung geben.

Ilse

Die letzte Lebensphase eines Menschen birgt so viel unbekanntes Potential. Ich finde es gut, sich dafür vorzubereiten. Das ist auch mein Anliegen, meinen Mitmenschen dabei zur Seite zu stehen.

Josefa

Ich möchte weitergeben, was ich durch Menschen erfahren und erhalten habe, als es mir selbst sehr schlecht ging. Für mich bedeutet Hospizarbeit, dass ich trotz meiner körperlichen Einschränkungen anderen Menschen bei ihrem schwersten Gang helfen kann, manchmal auch nur dadurch, dass ich ihre Hand halte und sie streichle.

Heike

Den Sterbenden ihre Würde zu lassen. Sie mit Liebe und Aufmerksamkeit zu begleiten.

Resi

Nach einem Informationsabend beim DASEIN–Hospiz Nienburg fühlte ich mich angesprochen, da ich das Gefühl hatte, im Leben wieder etwas zurückgeben zu wollen. Es macht mir Spaß mit Menschen zusammen zu sein und ich freue mich, wenn ich als Anerkennung ein Lächeln zurückbekomme.

Sigrid

Hospizarbeit bedeutet für mich, dass ich Sterbenden und Angehörigen ein Stück weit hilfreich zur Seite stehen kann.

Ute

Meine Mutter starb, wie sie es sich gewünscht hatte, in meinen Armen. Diese für mich kostbare Erfahrung ermutigte mich, aktiv Hospizarbeit zu lernen.

Heide

Die Hospizarbeit ist mir wichtig, weil sie mich immer wieder an meine eigene Lebensendlichkeit erinnert und mich dazu (ver)führt über mein Leben nachzudenken. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben und es immer noch tun, weil es mein Leben unendlich bereichert.

Anne

Nach meinem Ruhestand suchte ich eine neue Aufgabe. Die fand ich durch zwei Kegelschwestern, die aktiv im Hospizverein tätig waren. Die Gemeinschaft hat mich sehr geprägt.

Ingrid

Vor 40 Jahren in Hannover: Eine 36-jährige Krankenschwester holt ihren im Koma liegenden Mann aus dem Krankenhaus zum Sterben in ihre Wohnung zurück. Vorher hatten acht Männer ihr versprochen, bei der täglichen Pflege zu helfen. Diese Pflege an dem Kranken und an der Ehefrau hat mich so beeindruckt, dass ich nach der aktiven Arbeitszeit so etwas wieder tun wollte.

Bernhard

Manche Menschen sterben ungewollt sehr einsam. Die Erfahrung während meiner Krankenhausarbeit hat gezeigt, dass von Seiten des Personals, aber auch bei Bekannten oder Verwandten des Sterbenden, die Zeit einer begleitenden Anteilnahme oft fehlt. Ich habe das als großen Missstand empfunden. Sterbende Menschen und deren Angehörigen eine nach ihren Bedürfnissen ausgerichtete Begleitung anzubieten, ist meine Motivation zur Hospizarbeit.

Anke

Hospizarbeit bedeutet für mich Begleiter auf dem Weg der Trauer sein, Raum für die Trauer schaffen. Ich möchte die Zuwendung und Liebe, die ich selber erlebe, weitergeben.

Bettina

Während der zweijährigen Krankheit meines Mannes fühlte ich mich oft hilflos und alleingelassen. Meine Familie brauchte meinen Beistand, und Freunde und Bekannte waren eher verunsichert und weniger Helfer. Die Begleitung Sterbender hat mich dankbarer gemacht und die Augen für die vielen kleinen "Wunder" im Alltag geöffnet.

Ursula

Für mich als ehemalige Krankenschwester war es schwer auszuhalten, wie in den Kliniken mit Sterbenden umgegangen wurde, z.B. abschieben in Badezimmer oder Nebenräume.

Hildegard

Ich möchte einer sinnvollen Aufgabe nachgehen und empfinde die Hospizarbeit als sehr bereichernd.

Brigitte

Ich möchte dazu beitragen, den Sterbenden und ihren Angehörigen die Angst zu nehmen. Weil das Sterben zum Leben gehört.

Gisela