Dem Sterben ein Zuhause geben...

Wir begleiten...

  • zu Hause, in einer stationären Pflegeeinrichtung oder im Krankenhaus unter Achtung eigener Wünsche und Vorstellungen bis ans Lebensende
  • Angehörige und Freunde der Sterbenden, auch über deren Tod hinaus
  • Trauernde durch ein offenes Trauerangebot
  • Menschen, die sich mit dem eigenen Lebensende auseinandersetzen
  • stationäre Einrichtungen bei der Umsetzung der Hospizidee
  • kostenfrei und unbürokratisch

Wir sind...

  • da für die Begleitung Schwerkranker, Sterbender und deren Angehörigen
  • unterschiedlichen Alters, unterschiedlichen Glaubens, aus unterschiedlichen Berufen
  • regelmäßig weitergebildet und unterliegen der Schweigepflicht
  • unentgeltlich tätig

Kinderhospizarbeit...

  • Beratung, Information und Begleitung
  • für Kinder, die lebenslimitiert erkrankt sind, ab dem Zeitpunkt der Diagnose
  • für erkrankte Kinder, deren Geschwister, Eltern und alle Angehörigen
  • bedarfsorientierte und alters- und entwicklungsgerechte Begleitung und Unterstützung
  • durch besonders geschulte Koordinator*innen und ehrenamtliche Kinderhospizbegleiter*innen
  • Unterstützung für trauernde Kinder und Jugendliche

Aktuelles

10. Fortbildungs-Wochenende

Die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen des DASEIN-Hospiz Nienburg trafen sich nun schon zum zehnten Mal zu ihrem jährlichen Fortbildungswochenende in der evangelischen Akademie Loccum.

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Verstärkung für DASEIN – Vorstand

Der neue Vorstand und die Koordinatorinnen

Bei der Mitgliederversammlung des DASEIN-Hospiz Nienburg standen unter anderem Neuwahlen auf der Tagesordnung
Dabei konnten, das erste Mal seit langem, alle fünf Beisitzer-Posten wieder besetzt werden. Dieter Mehring und Janet Schendel wurden im Amt bestätigt und stehen dem verein somit für weitere zwei Jahre als Vorsitzender und Stellvertreterin zur Verfügung.
Ausführlich berichteten die Koordinatorinnen Ilona Romaus und Ulrike Buchmann von den Vereinsaktivitäten des Jahres 2023, bei denen die Veranstaltung „Friedhofsgeflüster“ einen besonderen Stellenwert einnahm.
36 ehrenamtliche Begleiterinnen und zwei Begleiter unterstützten achtunddreißig Sterbende und deren Familien in der letzten Lebensphase. Frau Buchmann berichtete in diesem Zusammenhang davon, dass in der Trauerarbeit die Einzeltrauerbegleitung immer häufiger nachgefragt wird. Hierfür stehen dem Verein und den Trauernden fünf Trauerbegleiterinnen zur Verfügung.
Zum Abschluss der Versammlung ließen Janet Schendel und Ilona Romaus mit einer Fotoshow das Jahr 2023 noch einmal Revue passieren.

Unser Bürofenster - Zukunftstagprojekt

In regelmäßigen Abständen gestaltet Karin Gathmann unser Bürofenster mit hospizlichen Themen, Gedanken und Inspirationen neu.

Ihre neueste Idee finden Sie wenn Sie…

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Letzte Hilfe - Am Ende wissen wie es geht

Mechthild Schmithüsen (Palliativstützpunkt Nienburg) und Ilona Romaus (DASEIN-Hospiz Nienburg) luden zum achten Mal zu einem vierstündigen Kurs mit vielen Informationen rund um das Thema Lebensende ein.

 

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Spende für DASEIN-Hospiz

Eine tolle Überraschung gab es für DASEIN-Hospiz Nienburg. Die Klasse BVY-23 der BBS Nienburg überreichte der Koordinatorin Ilona Romaus einen Spendencheck in Höhe von 600€. Durch den Verkauf von Dekoartikeln, Marmeladen und Gewürzen - natürlich alles selbst hergestellt - auf dem Adventsbasar der Schule gesammelt, entschieden sich die neun Schülerinnen und Schüler durch den Betrag, die Begleitung Sterbender zu unterstützen. Frau Romaus stellte bei einem Unterrichtsbesuch die Arbeit des DASEIN-Hospiz vor und bedankte sich bei den Jugendlichen und ihren Lehrkräften für die großzügige Spende.


 Ältere Meldungen

Termine

Nur für aktive Ehrenamtliche: Meditation

Samstag 01.06. (10:00 - 13:00 Uhr)

In geführten Meditationen verbessern wir unsere Ressourcen. Achtsamkeit, bessere Konzentration, Stressabbau, Gelassenheit, bewussteres Handeln können Ergebnisse regelmäßigen Meditierens sein.

Nur für aktive Ehrenamtliche: Supervision Gruppe Ilona

Montag 03.06. (17:00 - 19:00 Uhr)

In unserer Gruppensupervision treffen sich die aktiven ehrenamtlichen BegleiterInnen, um sich über ihre Erfahrungen und Probleme unter fachlicher Anleitung auszutauschen. Jeder erhält hier den notwendigen Raum, sich einzubringen und für sich zu lernen. Die Gruppe dient als Spiegel, in dem Konflikte und Ressourcen deutlich und Lösungen gefunden werden können.

Nur für aktive Ehrenamtliche: Supervision Gruppe Ulrike

Montag 17.06. (17:00 - 19:00 Uhr)

In unserer Gruppensupervision treffen sich die aktiven ehrenamtlichen BegleiterInnen, um sich über ihre Erfahrungen und Probleme unter fachlicher Anleitung auszutauschen. Jeder erhält hier den notwendigen Raum, sich einzubringen und für sich zu lernen. Die Gruppe dient als Spiegel, in dem Konflikte und Ressourcen deutlich und Lösungen gefunden werden können.

Nur für aktive Ehrenamtliche: Begleiter*innentreffen

Montag 24.06. (17:00 - 19:00 Uhr)

Die aktiven Begleiter*innen treffen sich regelmäßig für Informations- und Meinungsaustausch. Wir laden externe und vereinsinterne Referenten für unsere Weiterbildung ein.

Nur für aktive Ehrenamtliche: Supervision Gruppe Ulrike

Montag 05.08. (17:00 - 19:00 Uhr)

In unserer Gruppensupervision treffen sich die aktiven ehrenamtlichen BegleiterInnen, um sich über ihre Erfahrungen und Probleme unter fachlicher Anleitung auszutauschen. Jeder erhält hier den notwendigen Raum, sich einzubringen und für sich zu lernen. Die Gruppe dient als Spiegel, in dem Konflikte und Ressourcen deutlich und Lösungen gefunden werden können.

"Was bedeutet für dich Hospizarbeit, warum bist du dabei?"

Den Menschen bewusstmachen, dass unser Leben endlich und kostbar ist und jede/jeder einzigartig ist. Menschen am Lebensende Zeit und Zuwendung schenken und Trauernden eine Möglichkeit des Austauschs, des Zuhörens und der Unterstützung geben.

Ilse

Die letzte Lebensphase eines Menschen birgt so viel unbekanntes Potential. Ich finde es gut, sich dafür vorzubereiten. Das ist auch mein Anliegen, meinen Mitmenschen dabei zur Seite zu stehen.

Josefa

Ich möchte weitergeben, was ich durch Menschen erfahren und erhalten habe, als es mir selbst sehr schlecht ging. Für mich bedeutet Hospizarbeit, dass ich trotz meiner körperlichen Einschränkungen anderen Menschen bei ihrem schwersten Gang helfen kann, manchmal auch nur dadurch, dass ich ihre Hand halte und sie streichle.

Heike

Den Sterbenden ihre Würde zu lassen. Sie mit Liebe und Aufmerksamkeit zu begleiten.

Resi

Nach einem Informationsabend beim DASEIN–Hospiz Nienburg fühlte ich mich angesprochen, da ich das Gefühl hatte, im Leben wieder etwas zurückgeben zu wollen. Es macht mir Spaß mit Menschen zusammen zu sein und ich freue mich, wenn ich als Anerkennung ein Lächeln zurückbekomme.

Sigrid

Hospizarbeit bedeutet für mich, dass ich Sterbenden und Angehörigen ein Stück weit hilfreich zur Seite stehen kann.

Ute

Meine Mutter starb, wie sie es sich gewünscht hatte, in meinen Armen. Diese für mich kostbare Erfahrung ermutigte mich, aktiv Hospizarbeit zu lernen.

Heide

Die Hospizarbeit ist mir wichtig, weil sie mich immer wieder an meine eigene Lebensendlichkeit erinnert und mich dazu (ver)führt über mein Leben nachzudenken. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben und es immer noch tun, weil es mein Leben unendlich bereichert.

Anne

Nach meinem Ruhestand suchte ich eine neue Aufgabe. Die fand ich durch zwei Kegelschwestern, die aktiv im Hospizverein tätig waren. Die Gemeinschaft hat mich sehr geprägt.

Ingrid

Vor 40 Jahren in Hannover: Eine 36-jährige Krankenschwester holt ihren im Koma liegenden Mann aus dem Krankenhaus zum Sterben in ihre Wohnung zurück. Vorher hatten acht Männer ihr versprochen, bei der täglichen Pflege zu helfen. Diese Pflege an dem Kranken und an der Ehefrau hat mich so beeindruckt, dass ich nach der aktiven Arbeitszeit so etwas wieder tun wollte.

Bernhard

Manche Menschen sterben ungewollt sehr einsam. Die Erfahrung während meiner Krankenhausarbeit hat gezeigt, dass von Seiten des Personals, aber auch bei Bekannten oder Verwandten des Sterbenden, die Zeit einer begleitenden Anteilnahme oft fehlt. Ich habe das als großen Missstand empfunden. Sterbende Menschen und deren Angehörigen eine nach ihren Bedürfnissen ausgerichtete Begleitung anzubieten, ist meine Motivation zur Hospizarbeit.

Anke

Hospizarbeit bedeutet für mich Begleiter auf dem Weg der Trauer sein, Raum für die Trauer schaffen. Ich möchte die Zuwendung und Liebe, die ich selber erlebe, weitergeben.

Bettina

Während der zweijährigen Krankheit meines Mannes fühlte ich mich oft hilflos und alleingelassen. Meine Familie brauchte meinen Beistand, und Freunde und Bekannte waren eher verunsichert und weniger Helfer. Die Begleitung Sterbender hat mich dankbarer gemacht und die Augen für die vielen kleinen "Wunder" im Alltag geöffnet.

Ursula

Für mich als ehemalige Krankenschwester war es schwer auszuhalten, wie in den Kliniken mit Sterbenden umgegangen wurde, z.B. abschieben in Badezimmer oder Nebenräume.

Hildegard

Ich möchte einer sinnvollen Aufgabe nachgehen und empfinde die Hospizarbeit als sehr bereichernd.

Brigitte

Ich möchte dazu beitragen, den Sterbenden und ihren Angehörigen die Angst zu nehmen. Weil das Sterben zum Leben gehört.

Gisela